Nachlese zu "Hamlet" von William Shakespeare!

vom 2. bis 20 Juli 2008, Mi bis So, 20 Uhr in der K&K Reithalle Enns.

Etwas ist faul im Staate Dänemark: Hamlets Vater, der König, ist vor kurzem gestorben.
Claudius, der Bruder des Verschiedenen, hat Hamlets Mutter geheiratet und lässt sich bereits als neuer Machthaber feiern. Hamlet kehrt von der Universität in Wittenberg zurück an den dänischen Hof und wittert von Anfang an, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Der Geist seines Vaters erscheint und berichtet ihm, dass Claudius sein Mörder ist und er, Hamlet, nun diesen Mord rächen soll.
"Die Zeit ist aus den Fugen" – und nichts ist mehr so wie früher. Seine Studienfreunde bespitzeln ihn, selbst seiner Geliebten Ophelia traut Hamlet nicht mehr über den Weg. Er beschließt, selbst den Wahnsinnigen zu spielen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Als die Ankunft einer Schauspieltruppe am Hof gemeldet wird, hat Hamlet eine Idee: "Das Schauspiel sei die Schlinge, in die den König sein Gewissen bringe." …


Wohl kaum ein anderes Stück der Weltliteratur hat mehr Deutungen erfahren als Shakespeares Tragödie Hamlet, die vermutlich um die Jahre 1600 und 1601 herum entstand.
Hamlet war Melancholiker, Zauderer, Naiver, Moralist, Intellektueller, Schlafwandler, Politiker, Clown. Heinrich Heine meinte: "Wir kennen Hamlet, wie wir unser eigenes Gesicht kennen, das wir so oft im Spiegel erblicken und uns doch weniger bekannt ist, als man glauben sollte; denn begegnete uns jemand auf der Strasse, der ganz so aussähe wie wir selber, so würden wir das befremdlich wohlbekannte Antlitz nur instinktmäßig und mit geheimem Schreck anglotzen, ohne jedoch zu merken, dass es unsere eigenen Gesichtszüge sind, die wir eben erblickten."




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